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Die von Lenné als Einheit zusammengefügte Parklandschaft, bestehend aus den einzelnen Gärten der Hohenzollern, wurde 1990 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen.

Ich möchte einen Bogen spannen vom Großen Kurfürsten, über Friedrich dem Großen bis hin zu Friedrich Wilhelm IV.: Als der Große Kurfürst, angetan von dem Wildreichtum der Wälder und der Schönheit der Wasserlandschaft, sich für Potsdam zu interessieren beginnt, ist es nur unbedeutendes Fischerdorf.
Für die Planung der Gestaltung sucht er Hilfe bei dem befreundeten Fürsten von Nassau Siegen. Dessen Anregung " Das gantze Eyland muss ein Paradies werden . . ." wird zu seiner Vision, die er und seine Erben nach und nach Wirklichkeit werden lassen.
In diesem Sinne äußert sich schließlich auch Friedrich Wilhelm IV ". . .aus der Umgebung von Potsdam und Berlin könnte ich nach und nach einen Garten machen." Umgesetzt und vollendet wird dieses durch den Gartenarchitekten Lenne der danach strebt ". . .alles vereinzelt Schöne der historischen Überlieferungen in der Umgebung Potsdams durch eine verschönerte Landschaft harmonisch zu vereinigen".